Martin K. Halliger

PR-Management / Pressesprecher

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Standortpolicy des Chemiestandortes Leuna zur Vorbeugung von Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2)

Stand: 27.01.2021

Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird durch das Robert-Koch-Institut weiterhin als insgesamt sehr hoch eingeschätzt.

Unseren Standort besuchen täglich hunderte Besucher und Vertreter in- und ausländischer Regionen. Die InfraLeuna als Standortbetreiber sieht daher weiterhin ein besonderes Risiko für unseren Standort als gegeben an. Mittels eingerichtetem Monitoringsystem berichten wir von Montag bis Freitag  über die Zahl der Erkrankungen und die Quarantänezahlen exklusiv für unsere Standortunternehmen.

Um den Eintrag von Infektionen durch Reisende und Besucher möglichst zu verhindern, gelten folgende Maßnahmen weiterhin:

  • Besucheranmeldungen Tore 1 und 6: Die Anzahl der Besucher im Anmeldebereich ist beschränkt; mehr als 2 wartende Besucher pro Schalter sind am Tor 6 nicht zulässig, maximal 12 Besucher im Schalterraum. Am Tor 1 dürfen maximal 4 Besucher (2 am Schalter, 2 am Unterweisungsterminal) gleichzeitig in der Anmeldung sein. Weitere Besucher haben vor dem Gebäude zu warten. Gekennzeichnete Laufwege und Warte-Abstände sind zu beachten. Abstände zwischen den Personen müssen mindestens 1,50 Meter betragen.

  • Besucher müssen einen selbst mitgebrachten medizinischen Mund-Nase-Schutz oder eine FFP2-Maske korrekt tragen. Mund-Nase-Bedeckungen (Alltagsmasken) sowie Schlauchschals oder Tücher sind nicht mehr zulässig. Besucher, die ausnahmsweise keine eigene Maske mitgebracht haben, können eine FFP2-Maske aus dem Automaten am Tor 6 oder am Tor 1 kostenpflichtig beziehen.

  • Händedesinfektionsmöglichkeiten sind für Besucher vorhanden.

  • An den Besucheranmeldungen Tore 1 und 6 sind Wärmebildkameras installiert. Diese erkennen Besucher mit erhöhter Körpertemperatur. Erst nach wiederholter Auffälligkeit bei erneutem Scan wird mittels Fieberthermometer die Körpertemperatur nachgemessen.

  • Für Besucher werden Hinweiszettel bereitgehalten, die die grundlegenden hygienischen Anforderungen in Form von Piktogrammen darstellen.

  • Alle Besucher müssen einen Fragebogen ausfüllen. Wenn

    • Krankheitszeichen einer bestehenden Virusinfektion (Fieber, trockener Husten, Abgeschlagenheit) vorliegen oder

    • Kontakt zu einer mit dem Coronavirus erkrankten Person innerhalb der letzten 2 Wochen bestand oder

    • der Besucher innerhalb der letzten 14 Tage aus einem vom RKI als Risikogebiet ausgewiesenen Land eingereist ist

oder wenn bei der Messung erhöhte Körpertemperatur festgestellt wurde, informiert der Werkschutz das zu besuchende Standortunternehmen telefonisch über den Besucher und das Vorliegen eines eventuellen Risikos. Das Unternehmen entscheidet, ob die Person durch das Unternehmen empfangen wird und somit ein Betreten des Standortes erwünscht ist. Jedes Unternehmen stellt intern sicher, dass die Entscheidung sachgerecht und durch befugte Personen erfolgt.

Wir behalten uns vor, die Einhaltung der Maskenpflicht, das korrekte Tragen der Masken, die Einhaltung der Mindestabstände zwischen Personen sowie die Einhaltung der Besucherzahlbegrenzung zu kontrollieren. Unsere Mitarbeiter sind berechtigt, diesbezüglich Anweisungen zu erteilen. Bei Weigerung oder wiederholten Verstößen können wir von unserem Hausrecht (zum Beispiel Zutrittsbeschränkungen) Gebrauch machen; das zu besuchende Unternehmen wird hierüber informiert.

Bitte beachten Sie weiterhin, dass der Werksärztliche Dienst weder an den Toren noch im Gesundheitszentrum Patienten mit Grippesymptomen behandeln oder untersuchen kann. Im Gegenteil würde ein solcher Kontakt die Einschleppung eher begünstigen. Wenn in Ihrem Mitarbeiterkreis Verdachtsfälle auftreten, informieren Sie bitte auf den bekannten Wegen und leiten Sie die betroffenen Mitarbeiter an die offiziell benannten Stellen weiter (Verweise auf https://www.saalekreis.de/de/fieberambulanzen.html für den Saalekreis oder http://www.halle.de/de/Verwaltung/Gesundheit/Corona-Virus/Wichtige-Ansprechpartner/ die Stadt Halle).

Weitergehende Informationen zum Infektionsgeschehen in Deutschland:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html

Weitergehende Informationen zum vorbeugenden Infektionsschutz: https://www.infektionsschutz.de/.

Der Werksärztliche Dienst (Frau Dr. Reeg 43 3691, 0151 167 416 05) und der Bereich Sicherheit der InfraLeuna (Frau Sommer, 43 4110, 0151  140 788 08) verfolgen die aktuellen Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes und stehen bei Rückfragen zur Verfügung.  

Diese Regelungen sind bis auf Widerruf gültig und werden regelmäßig aktualisiert